„Unglückliche Entscheidung“

Pressemitteilung

Die Entscheidung veraltete Werbebanner mit der Aufschrift „Lorscher-Tabak-Kerb“ zu verwenden, obwohl schon im Februar diesen Jahres von Seiten der Kulturkommission eine Abkehr von diesem Titel beschlossen wurde ist mehr als unglücklich.
„Der Beschluss der Kulturkommission aus dem Kommunikationsdesaster rund um die künstlich konstruierte Tabak-Kerb Konsequenzen zu ziehen und sich wieder auf die Kirchweih als Traditionsfest zu beziehen war und ist richtig“ stellt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Matthias Schimpf fest, „aber gleichzeitig zu beschliessen die veralteten Werbebanner weiter zu nutzen, wie der Bürgermeister jetzt nochmals klargestellt hat, ist eigentlich ein Treppenwitz.“
Bei der Werbung für eine Veranstaltung und der „Kreation einer Marke“ kommt es aus Sicht der GRÜNEN im Wesentlichen darauf an, dass Begriffe und Leitmotiv durchgängig einheitlich sind und nicht mit verschiedenen Slogans geworben wird.
Die Werbebanner an zentralen Stellen Lorschs werben derzeit für eine Veranstaltung, welche unter diesem Motto so nicht gewollt ist und ignoriert damit den klaren Wunsch wieder die Kirchweih in den Vordergrund zu stellen.
„Es wäre wünschenswert, wenn es zukünftig gelänge bei der Kreation von neuen Veranstaltungen am Anfang zu wissen wo man hin möchte und dies sauber und transparent zu kommunizieren, da dies allen Beteiligten erspart, später dann Reparatur – und Korrekturbeschlüsse fassen zu müssen, die wie jetzt aktuell wieder deutlich wird in einem unbefriedigendem Formelkompromiss enden“ so Schimpf abschliessend.

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Erstellt am Donnerstag, 25. August 2016
Kategorie: Allgemeines

Pressemitteilung

„Jahresergebnisse zeigen deutlich begrenzten finanziellen Spielraum“
Die Veröffentlichung der Jahresergebnisse der Stadt Lorsch für die Haushaltsjahre 2013 und 2014 belegen sehr deutlich, dass sich die finanzielle Situation zwar jahresbezogen verbessert hat, aber weiterhin angespannt bleibt.
„Deutlich wird dies insbesondere, wenn man das Jahresergebnis jeweils um die ausserordentlichen Erträge bereinigt“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Matthias Schimpf „und damit offenbar wird, dass Lorsch trotz guter Konjunktur kaum in der Lage ist Ergebnishaushaushalte ausgeglichen zu gestalten“.
Ziel muss weiterhin sein den städtischen Haushalt auf der Ausgabenseite behutsam zu gestalten und prioritär die Erfüllung von Pflichtaufgaben als das Notwendige anzusehen und bei den sogenannten freiwilligen Leistungen auf die Folgekosten zu achten.
„Gerade der kommende Bürgermeisterwahlkampf verleitet offenbar gerade die Kandidatin der SPD dazu, finanzielle Versprechen öffentlich zu postulieren ohne jedoch darzustellen, woher die Finanzmittel kommen sollen und in welcher Priorität gerade auch Investitionen in welchem Zeitraum und zu welchem Zeitpunkt überhaupt umgesetzt werden können“ führt Schimpf aus und merkt weiterhin an, dass „ein jedem wohl und keinem wehe“ sicherlich im Wahlkampf bequem ist, aber mit seriöser und verantwortungsvoller Politik, aber vor allem mit politischer Aufrichtigkeit nichts zu tun hat.

Erstellt am Dienstag, 9. August 2016
Kategorie: Allgemeines

Heute in der Presse:

Bergsträßer Anzeiger

Grüne“

Viele Fragen zu Kuba

Lorsch. Zu der „beabsichtigten Kooperation“ der Stadt Lorsch mit Kuba haben die Grünen eine Menge Fragen. Die Fraktion will deshalb, dass das Thema auf die Tagesordnung für die nächste Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses genommen wird. Der stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Matthias Schimpf hat dies jetzt beim Ausschuss-Vorsitzenden Reiner Embach beantragt.

Schimpf bezieht sich auf die Berichterstattung über den Besuch des Direktors des kubanischen Kultusministeriums in Lorsch. Im Rahmen dieses Termins in Form eines „Arbeitsessens“ seien die Möglichkeiten erörtert worden, die Beziehungen zwischen der Metropolregion und Kuba zu vertiefen. In Bezug auf Lorsch werde dargestellt, dass im Gespräch eine Kooperation mit dem Lorscher Tabakmuseum und dem Museo del Tabaco Habana sei, aber auch eventuell eine Städtepartnerschaft beziehungsweise zumindest ein Austausch mit Pinar del Rio, so Schimpf.

Ausschuss wurde nicht informiert

In der jüngsten Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses am 5. Juli sei von seiten des Bürgermeisters, aber auch seiner anwesenden Mitarbeiter, hinsichtlich des anstehenden Besuches des Direktors kein Hinweis gegeben worden, betont Schimpf. Ebenso seien zu beabsichtigten Kooperationen, einer eventuellen Städtepartnerschaft und ähnlichen Themen, keine Informationen im Ausschuss dargelegt worden.

Kosten für die Stadt?

Das Thema „Kooperation mit Kuba“ sollte deshalb auf die Tagesordnung des nächsten Kultur- und Sozialausschusses. Die Fraktion der Grünen möchte dazu vom Magistrat wissen: Auf wessen Einladung fand das „Arbeitsessen“ statt und sind der Stadt Lorsch im Rahmen dieses Besuches Aufwendungen entstanden? Eine Information erwarten die Grünen auch auf ihre Frage, von wem und in wessen Auftrag die Kontakte nach Kuba geknüpft wurden und ob hierbei Aufwendungen für die Stadt Lorsch entstanden.

Die Grünen fragen, warum in der Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses am 5. Juli nicht über den Besuch des Direktors und eventuelle Kooperationen mit Kuba informiert wurde. Sie möchten zudem wissen, welche Aktivitäten vonseiten des Magistrates nunmehr konkret geplant sind.

 

Und im Starkenburger Echo

Grü­ne fra­gen nach Ku­ba und den Kos­ten

LORSCH (ai). Die Frak­ti­on der Grü­nen in der Lor­scher Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung ist ver­är­gert, weil sie nicht in­for­miert wa­ren, dass Di­rek­tor Lá­za­ro Al­len vom ku­ba­ni­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­um zu Be­such kommt. Bei Ge­sprä­chen mit Bürg­er­meis­ter Chris­ti­an Schö­nung (CDU) wur­de in der ver­gan­ge­nen Wo­che bei ei­nem Ar­beits­es­sen un­ter an­de­rem be­ra­ten, ob es zu part­ner­schaft­li­chen Be­zie­hun­gen zwi­schen Lorsch und Ku­ba kom­men kann. An­knüp­fungs­punkt ist der Ta­bak­an­bau. In Lorsch gibt es ein Ta­bak­mu­se­um, in der ku­ba­ni­schen Haupt­stadt das „Mu­seo del Ta­ba­co“. Mit der Stadt Pi­nar del Rio könn­te sich ei­ne Part­ner­schaft an­bah­nen. Die Grü­nen ver­wei­sen da­rauf, dass es bei ei­ner Sit­zung des Kul­tur­auss­schus­ses am 5. Ju­li kei­ner­lei Hin­wei­se auf den be­vor­ste­hen­den Be­such gab. Für die näch­ste Sit­zung die­ses Gre­mi­ums ver­lan­gen die Grü­nen des­halb vom Ma­gis­trat Ant­wor­ten auf fünf Fra­gen. Sie wol­len un­ter an­de­rem wis­sen, wer zu dem Ar­beits­es­sen ein­ge­la­den hat und wel­che Kos­ten da­bei ent­stan­den sind.

Erstellt am Freitag, 5. August 2016
Kategorie: Allgemeines

Wir Grünen auf der Weschnitzinsel

http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/lorsch/begeisterung-auf-der-weschnitzinsel_17131223.htm

Erstellt am Freitag, 29. Juli 2016
Kategorie: Allgemeines

Im Starkenburger Echo

http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/lorsch/gruene-kritisieren-den-buergermeister_17131237.htm

Erstellt am Freitag, 29. Juli 2016
Kategorie: Allgemeines

Eine Pressemitteilung der Fraktion „Bündnis ’90/DIE GRÜNEN“ zu den aktuellen Informationen des Bürgermeisters

„Nicht alles Gold was glänzt“

Die aktuellen Verlautbarungen des Bürgermeisters in Sachen Kinder, Schüler und Jugend geben Anlass auf verschiedene, vom Bürgermeister verschwiegene Umstände Seitens der GRÜNEN-Fraktion hinzuweisen.
Es freut die GRÜNEN-Fraktion, dass Bürgermeister Schönung die Idee eines Jugendzentrums in den Räumlichkeiten der ehemaligen Gaststätte der Nibelungenhalle gut findet, allerdings verschweigt er, dass es die GRÜNEN gewesen sind, die diese Idee in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht und für eine entsprechende Beschlussfassung für das weitere Verfahren gesorgt haben.


Interessant ist, dass Schönungs „Chefsache“ dazu geführt hat, dass die Stadtverordnetenversammlung unmittelbar nach der Kommunalwahl sich damit zu befassen hatte, dass zeitnah in Lorsch eine nicht unerhebliche Zahl von Kindertagesstättenplätze fehlen wird und daher unverzügliche Beschlussfassungen erfolgen mussten. „Pikant daran ist, dass der Bürgermeister und CDU-Kreistagsabgeordnete Schönung hier die Verantwortung für dieses Dilemma in öffentlicher Sitzung seinem Parteifreund und damals zuständigem Dezernenten im Landratsamt Landrat Engelhardt in die Schuhe geschoben hat, da dessen Fachabteilung eine falsche Zahlengrundlage geliefert habe“ so der stellvertretende Fraktionvorsitzende der GRÜNEN Matthias Schimpf. Auch der flugs in der Sommerpause dargetane und wohl dem aufziehenden Bürgermeisterwahlkampf geschuldete Verkündungsmarathon Schönungs bezüglich der Investitionen und Bezuschussungen in Einrichtungen der Kinderbetreuung ist zwar begrüßenswert, verwundert allerdings, da der Bürgermeister in den Fachausschusssitzungen diese Daten leider nicht präsent hatte und diese auch den Beschlussvorlagen nicht enthalten waren.


„Richtig ist, dass in Lorsch viel für die Kinderbetreuung in den letzten Jahren über Parteigrenzen hinweg erreicht wurde, richtig ist aber auch, dass es aktuell noch Baustellen gibt , welche dringend erledigt werden müssen, wie etwa die Standortfrage der Notbetreuungsgruppe, die endgültige Standortfestlegung für den Naturkindergarten und ein geeignetes Grundstück für den avisierten Neubau einer Kindertagesstätte“ weist Schimpf auf weiteren Handlungs- und Entscheidungsbedarf hin.

Erstellt am Donnerstag, 28. Juli 2016
Kategorie: Allgemeines